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Haben Sie gewusst,

24. 09. 2013 01:07

dass das Gift der in Gefangenschaft gehaltenen Baumsteigerfrösche Ihre Wirkung verliert?

Es ist bekannt, dass die Baumsteigerfrösche (Dendrobatidae), manchmal auch Pfeilgiftfrösche genannt, über ein sehr starkes Gift verfügen. Die Frösche sondern über ihre Haut basische Alkaloide ab, von denen bisher mehr als 200 Varianten bekannt sind und die auch unterschiedlich starke Wirkung haben. Die Baumsteigerfrösche produzieren das Gift nicht selber, sondern nehmen es durch Verspeisen von giftigen Beutetieren auf. Als Nahrung dienen ihnen u.a. Milben, Ameisen und Käfer. In der Gefangenschaft, wenn ihnen keine geeigneten giftigen Futtertiere aufgetischt werden, nimmt die Giftigkeit mit der Zeit ab. Trotzdem sollte man bei der Manipulierung mit diesen Fröschen vorsichtig sein - das Fingerablecken, nachdem man den Frosch in der Hand gehalten hat, ist selbst bei in Gefangenschaft geborenen Nachzuchten bestimmt keine gute Idee.

Als Pfeilgiftfrösche bezeichnet man diese Tiere aufgrund der Tatsache, dass das Hautsekret der Gattung Blattsteiger (Phyllobates) von bestimmten Indianerstämmen in Kolumbien - auf die Spitzen der Pfeile aufgetragen - bei der Jagd mit dem Blasrohr verwendet wird. In diesem Fall wirkt das Gift auf das Nervensystem der Opfer und verursacht Muskel- sowie Atemlähmungen, die ohne schnelle medizinische Behandlung auch für einen stattlichen Mann tödliche Folgen haben.