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Betta imbellis (Friedlicher Kampffisch)

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Herkunftunbekannt
FutterAllesfresser
Schwierigkeitfür erfahrene Aquarianer
Zuchtmittel
VermehrungSchaumnestbauer
Wasserregionoben
pH-Wert6,0 - 7,5
Temperatur24 - 27 °C
°dGH0 - 15
Endgröße5 - 7 cm
7027 3 - 4 cm € 6,10

inkl. ges. MwSt. 19 %, zzgl. Versandkosten

Der Friedliche Kampffisch, auch Kleiner Kampffisch genannt, kommt in Südostasien vor. Sein natürliches Vorkommen erstreckt sich über Sumatra, Singapur, die Malaiische Halbinsel, Borneo, Laos, die vietnamesische Insel Phú Quoc sowie auf Teile Nord- und Südthailands. Er ist in Bächen, Flüssen, Überschwemmungs- und Regenwaldgebieten anzutreffen. Hier bewohnt er sowohl stehende als auch fließende Gewässer, wobei er sich eher in Flachwasser und ruhigen Wasserregionen mit dichtem submersen Pflanzenwuchs aufhält. Man kann ihn ziemlich leicht mit dem Siamensischen Kampffisch (Betta splendens) verwechseln, er ist jedoch gegenüber dieser Art deutlich weniger aggressiv.

Geschlechterunterscheidung: Die Weibchen sind etwas kleiner als die Männchen. Die Kiemendeckelflecken sind meistens blau oder grün gefärbt, sie können jedoch auch rot sein oder gänzlich fehlen. Die Normalfärbung ist schlicht. Sowohl beim Männchen als auch beim Weibchen zeichnen sich zwei dunkle Längsstreifen ab, ergänzt um einen abgesetzten Schwanzwurzelfleck. In der Prachtfärbung erscheint das Männchen in einem intensiven metallischen Blau. Sowohl der Saum der Schwanzflosse, Teile der Afterflosse als auch die Brustflosse sind rot. Die Weibchen ändern ihre Färbung lediglich in den Bereichen der Flossen in ein zartes Rot (mit Ausnahme der Rückenflosse) und Blau; die übrige Körperfärbung weist dunkle Querstreifen auf. Je nach Verbreitungsgebiet unterscheiden sich die Friedlichen Kampffische in Körperbau und -färbung geringfügig.

Wie alle Labyrinthfische besitzt auch der Friedliche Kampffisch ein Labyrinthorgan, er ist also nicht ausschließlich auf Kiemenatmung angewiesen, sondern er kann über das Labyrinthorgan atmosphärischen Sauerstoff atman. Dies ermöglicht ihm, auch in relativ warmem und dadurch sauerstoffarmem Wasser zu überleben.

Fortpflanzung: Es handelt sich um Schaumnestbauer. Mit dem Bau eines Schaumnests an der Wasseroberfläche signalisiert das Männchen seine Fortpflanzungsbereitschaft. In dieser Zeit der Balz zeigt das Männchen seine ausgeprägte Prachtfärbung. Laichreife Weibchen signalisieren durch senkrecht verlaufende, dunkel hervorstechende Körperstreifen ihre Paarungsbereitschaft. Durch mehrere Scheinpaarungen koordinieren die Partner die gleichzeitige Abgabe von Sperma und Eiern im tatsächlichen Paarungsakt. Unmittelbar unter dem Schaumnest umschlingt das Männchen das auf den Rücken gedrehte Weibchen. Während der Abgabe von Spermien und Eiern befinden sich beide Tiere in einer Laichstarre. Bei der Befruchtung fallen die Eier zu Boden. Das Männchen löst sich daraufhin aus der Laichstarre, sammelt die Eier mit seinem Maul ein und spuckt sie in das Schaumnest. Im Anschluss verteidigt das Männchen den Nestbereich und betreibt die sehr intensive Brutpflege bis zum Freischwimmen der Larven nach vier bis fünf Tagen.

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