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Ameca splendes (Schmetterlings Kärpfling)

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Herkunftunbekannt
FutterAllesfresser
Schwierigkeitfür Anfänger
Zuchtmittel
Vermehrunglebendgebärend
Wasserregionmitten
pH-Wert6,0 - 8,0
Temperatur26 - 32 °C
°dGH9 - 19
Endgröße8 - 12 cm
6011 3 - 4 cm € 3,33

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Der Flitterkärpfling (auch Amecahochlandkärpfling genannt) stammt aus dem westlichen Mexiko. In der Natur ist der Bestand erloschen. Männchen sind mit ihren 8 cm wesentlich kleiner als Weibchen, Weibchen können 12 cm groß sein.

Die Typuslokalität ist der namengebende Rio Ameca im westmexikanischen Bundesstaat Jalisco, die Erstbeschreiber erwähnen aber auch Vorkommen im benachbarten Rio Teuchitlan. Seit der Erstbeschreibung wurden die Flitterkärpflinge in diesen beiden Flüssen und ihren Einzügen nicht mehr nachgewiesen. Bis in die ersten Jahre des 21. Jh. blieb der einzige bekannte Fundort das Balneario Teuchitlan, nördlich des Ortes Teuchitlan, 10 km östlich der Stadt Ameca. Es handelt sich um einen in Beton gefassten Quelltopf der Hauptquele des Rio Teuchitlan, der als Badebecken dient. Der Bestand ist hier mittlerweise erloschen. Der Quelltopf hat einen leicht felsigen, überwiegend mit feinem Kies und Sand bedeckten Untergrund. Der Boden der strömungsarmen Abläufe ist dagegen mit Schlamm bedeckt. Es wachsen hier Hornkraut (Ceratophyllum) und Wasserhyazinthe (Eichhornia crassiceps). Der felsige Untergrund und die Mauern des Quelltopfs sind vollständig mit Kieselalgen überzogen.

Nahrung: Die Flitterkärpflinge ernähren sich vor allem von pflanzlicher Kost. In der Natur beweideten sie Kieselalgenfelder, nahmen aber auch Insektenlarven und kleine Krebstiere auf.

Fortpflanzung: Es handelt sich um lebendgebärende Fische. Bei der Paarung werden die männlichen und weiblichen Geschlechtsöffnungen dicht aneinander gepresst, sodass die frei beweglichen Spermien übertragen werden können. Die im Mutterleib schlüpfenden Embryonen verbleiben dort in den sog. Ovarhöhlen und werden über aus embryonalen Darmzellen gebildeten Nährschnüren mit Nährflüssigkeit versorgt. Die Jungfische werden nach 50 bis 60 Tagen geboren, die Nährschnüren sind noch mehrere Stunden bis wenige Tage nach der Geburt sichtbar, bevor sie abfallen. Die Anzahl der Nachkommen kann je nach Größe und Alter des Weibchens bis zu 30 betragen.