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Diskusbarsche

Diskusbarsche leben im Amazonas und seinen Nebenflüssen. Sie zeichnen sich durch einen scheibenförmigen, sehr stark seitlich abgeflachten und dadurch diskusähnlichen Körper aus. Manche Formen sind sehr prächtig gefärbt. In ihrer Heimat dienen sie oft als begehrte Speisefische der Indianer, weil ihr Fleisch sehr gut schmeckt. Alle Formen der Diskusbarsche sind untereinander fruchtbar kreuzbar.

Nach Europa wurden diese Fische im Jahre 1921 das erste Mal importiert und haben den Aquaristen viele Probleme bereitet, weil man die Ökologie ihrer Wohngewässer damals noch nicht richtig imitieren konnte. Die Diskusbarsche sind sehr extrem an ihren Biotop angepasst und tolerieren deshalb Milieuänderungen nur in geringem Maße.

Das Becken für die Diskusbarsche sollte sehr groß sein, damit die Fische genug Schwimmraum zur Verfügung haben. Die Diskusbarsche verlangen die Temperatur zwischen 26 und 29 °C. Große Pflanzen (z.B. Echinodorus) und ausgelaugte Wurzelstubben schaffen die nötigen Deckungsmöglichkeiten und Unterschlüpfe. Die Diskusbarsche sind abwechslungsreich, aber nicht übermäßig zu füttern, z.B. mit schwarzen und weißen Mückenlarven, kleinen Eintagsfliegenlarven und Krebstieren entsprechender Größe.

Auf unpassende Bedingungen im Becken reagieren die Diskusbarsche sehr schnell mit Nahrungsverweigerung, Verdauungsstörungen und Diskuskrankheit. Als Diskuskrankheit bezeichnet man eine Infektionskrankheit, die durch den parasitischen Flagellaten Hexamita symphysodoni hervorgerufen wird. Dieser Parasit findet sich auch bei Wildfischen in geringer Zahl im Darm und in der Gallenblase. Unter ungünstigen Lebensbedingungen im Becken werden die Abwehrkräfte der Fische geschwächt und die Parasiten vermehren sich sehr stark. Sie werden in hoher Anzahl mit dem Darminhalt ins Wasser ausgeschieden und infizieren die Diskusbarsche über den Nahrungsweg ständig neu. Bei hochgradigem Darmbefall gelangen sie auch über den Blutweg in Leber, Niere, Milz und Haut. Die kranken Fische sind apathisch, fressen nicht und verfärben sich dunkel. Durch Verstopfung der Gallenausführgänge und feiner Blutgefäße treten schwere Stoffwechselbeschädigungen auf. Im fortgeschrittenem Stadium sind Verstopfungen feiner Gefäße im Bereich des Kopfes, der Seitenlinie und des rückens auch äußerlich sichtbar. Es bilden sich hier kleine Löcher, die sich fortschreitend kraterartig erweitern und aus denen die Parasiten in Form kleiner weißer Fäden in ungeheuerer Anzahl austreten – die Diskuskrankheit wird deshalb auch Löcherkrankheit genannt. Im Endstadium kommt es in diesen bereichen zu großflächigen Hautablösungen und Zerstörungen des darunter liegenden Muskelgewebes. Die Fische magern ab und ohne Behandlung sterben sie bald. Durch Hexamita geschwächte Fische sind sehr anfällig gegen Infektionen mit Pilzen, Bakterien oder normalerweise harmlosen Saprophyten. Oft sind derartige Keime in den Kraterartigen Löchern der Haut nachweisbar.

Obwohl die Diskusbarsche sehr friedlich gegenüber anderen Fischen sind, pflegt man sie ausschließlich im Artaquarium. Es handelt sich um Offenbrüter. Sehr interessant ist, dass sich die Brut in der ersten Zeit nach dem Freischwimmen ausschließlich von einem speziell dafür ausgeschiedenen Hautsekret der Eltern ernährt. Da man dies früher nicht wusste, war man zum Misserfolg in der Zucht dieser wunderschönen Fische verurteilt, weil man aus vermeintlichen Sicherheitsgründen die Eltern entfernt hat.

Wenn wir die Diskusbarsche im Becken fortpflanzen wollen, lassen wir sich die Paare aus einem Jungfischschwarm selbst finden. Die Fische sind bereits so intelligent, dass sich die Individuen einer kleinen Gruppe persönlich kennenlernen und ihren auserwählten Partner unterscheiden können. Die Fische laichen auf einem Echinodorus-Blatt oder ähnlichem Substrat ab, nachdem sie es gründlichst gesäubert haben. Die Jungfische sind nach dem Schlüpfen zuerst noch gestreckt, die typische diskusähnliche Form bildet sich nach einem Vierteljahr, die endgültige Färbung nach sieben bis neun Monaten aus.

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