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Große süd- und zentralamerikanische Cichliden

Allgemein zu Cichliden: Die Cichliden (Buntbarsche) bewohnen Gewässer in Süd- und Mittelamerika, Afrika sowie Südwest- und Südasien. Sehr viele Arten sind in den berühmten ostafrikanischen Seen zu finden. Bei etlichen Arten zeichnen sich die Männchen durch eine wulstartig vorgebuchtete Stirnpartie aus. Die Cichliden haben fast alle Gewässertypen der Tropen und Subtropen besiedelt, die asiatischen Arten leben auch im Brackwasser der Küsten. Man kann unter ihnen sowohl Fleischfresser, als auch Alles-, Pflanzen- und Algenfresser finden. Alle Vertreter dieser Familie betreuen in irgendeiner Form ihr Gelege und ihre Brut. Man unterscheidet Offenbrüter und Versteckbrüter. Die Offenbrüter zeigen nur geringe Geschlechtsunterschiede und setzen ihre Eier meist auf festen Substraten ab. Die Versteckbrüter legen dagegen die Eier in Höhlen ab und die Männchen sind größer und farbenprächtiger. Einen besonderen Fall der Versteckbrüter stellen die Maulbrüter dar, welche die abgesetzten Eier im Maul erbrüten. Diese Aufgabe wird meistens von den Weibchen übernommen. Die Eier der Maulbrüter sind gering an der Zahl, farbiger, größer und haben keine Hafteinrichtungen. Viele Arten der Cichliden sind prächtig gefärbt, einige gelten regional als wichtige Speisefische.

Aequidens: Diese Gattung der Cichliden ist im tropischen Südamerika beheimatet, einige Arten kommen auch in den südlichen teilen dieses Subkontinentes vor. Die Fische sind je nach Art zwischen 8 und 25 cm lang. Sie zeichnen sich durch eine gewölbte Stirnlinie, die bei alten Tieren auch bucklig wird, aus. Es handelt sich um relativ friedliche Fische, v.a. wenn sie in großen Becken gepflegt werden. Während der Fortpflanzungszeit muss man jedoch damit rechnen, dass beim Anlegen von Laichgruben der Bodengrund umgeschichtet wird und dabei Wassertrübungen entstehen, Pflanzen entwurzelt und Steindekorationen zu Fall gebracht werden. Die Fische sind typische Offenbrüter. Halten sollte man sie bei 23 bis 25 °C, die Temperatur zur Fortpflanzungszeit sollte auf etwa 28 °C steigen. Einige Arten sind empfindlich gegenüber Altwasser und es treten bei ihnen dann bestimmte Krankheiten auf wie z.B. vorquellende Augen oder Hornhauttrübungen, man sollte dementsprechend häufig Wasser wechseln.

Astronotus: Diese Buntbarsche sind im tropischen Südamerika weit verbreitet und werden bis 35 cm groß. Ihre Färbung ist ausgesprochen variabel, hängt stark vom Alter und Fundort ab, ist aber auch individuell sehr verschieden. Ganz allgemein kann man sagen, dass die Fische unregelmäßige helle Flecken bzw. Streifen auf dunklem Grund haben. Da diese Buntbarsche recht groß werden, muss man sich für sie ein passendes großes Becken besorgen. Wenn man ihnen genug Lebensraum sichert, ist die Hälterung unproblematisch. Wie es bei Offenbrütern üblich ist, sind die Geschlechter kaum unterscheidbar. Die meisten Buntbarsche sind relativ freidlich, trotzdem sollte man sie nur mit annähernd gleichgroßen, verträglichen Fischen vergesellschaften, z.B. mit Cichlasoma severum, Cichlasoma festivum oder Pterophyllum. Wichtig sind viele Wurzeln und eine dicke saubere Sandschicht im Becken. Auf die Bepflanzung kann man etweder ganz verzichten, oder man beschränkt sich auf große, robuste und kräftige Pflanzen, die in Töpfen platziert werden, und nicht direkt im Sand. Die Wassertemperatur sollte um 25 °C liegen, zur Zucht höher, während des Winters sollte sie dagegen auf cca 20 °C sinken. Die Fische sind recht gefrässig und dabei nicht wählerisch. Wir können sie mit großen Insektenfischen, kleinen Fischen oder Regenwürmern füttern, nach Gewöhnung fressen sie auch Schabefleisch oder Fleischstücken, weiter auch gekochte Haferflocken, Frost- und Trockenfutter. Während der Fortpflanzung wird der Laich an einer gesäuberten Unterlage angeheftet und von den Eltern sorgfältig gehütet. Die Brut schlüpft nach drei bis vier Tagen und wird zunächst für etwa eine Woche in Sandgruben untergebracht. Ab und zu heften die Jungfische nach dem Freischwimmen an die Eltern an, ähnlich wie bei den Diskusbarschen.

Cichla: Diese Gattung bewohnt tropisches und subtropisches Südamerika. Es handelt sich um mittelgroße bis große Fische, die nicht selten die Größe von 60 cm erreichen. Sie zeichnen sich durch schlanke Gestalt und kleine Schuppen aus. Aufgrund ihres ausgesprochen räuberischen Charakters sind sie für ein Gesellschaftsaquarium nicht gerade geeignet. Nach Europa werden v.a. Cichla ocellaris und Cichla temensis importiert, auch Cichla kelberi wird ab und zu angeboten. Füttern kann man diese Fische mit gefrorenen Grundeln oder lebenden Futterfischen. Es sind sehr schöne und interessante Tiere, hauptsächlich C. ocellaris (Augenfleck-Kammbarsch) ist bei den Aquarianern recht beliebt, aber man sollte mit ihrer endgültigen Größe rechnen und sich ein passendes Becken besorgen.

Cichlasoma: Die Vertreter dieser Gattung sind sehr artenreich und bewohnen Gewässer im tropischen Südamerika, in Mittel- und im südlichen Nordamerika sowie auf den Großen Antillen. Die Fische sind mittelgroß, ihre Größe schwenkt zwischen 10 und 30 cm. Eiige Arten, wie z.B. Cichlasoma festivum und Cichlasoma severum, werden im Alter sehr hochrückig. Die Zeichnung ist sehr variabel, oft mit dunkleren Querbinden sowie hervortretenden Flecken in der Seitenmitte und auf dem Schwanzstiel. Das Geschlecht lässt sich nur äußerst schwer zu erkennen, wie es bei typischen Offenbrütern üblich ist. Die meisten Arten sind revierbildend und dulden im fortpflanzungsfähigen Alter lediglich den auserwählten Partner in ihrer Nähe, deshalb hält man im Becken meist nur ein Paar. Dieses Paar sollte sich am besten selbst aus einer Jungfischschar zusammenfinden. Nichtsdestotrotz kommt es bei engen räumlichen Verhältnissen oft zu ernsten Streitereien, die meistens mit dem Tod des schwächeren Partners enden. Um dies zu verhindern, ist es gut, Wurzeln und Steine ins Becken zu geben und auf diese Weise Versteckmöglichkeiten bzw. Sichtbehiderung zu schaffen. Als Bodengrund eignet sich eine dicke, saubere Sandschicht. Im Sand legen die Fische während der Fortpflanzungszeit umfangreiche Gruben an, deswegen muss man auf Bepflanzung des Beckens meistens verzichten. Will man trotzdem Pflanzen im Becken haben, so muss man sich nur derbe, getopfte Pflanzen besorgen, die eine gewisse Chance haben, das Treiben der Fische zu überleben. Eine Ausnahme von dieser Regel bilden C. festivum und C. severum, d.h. die hochrückigen Arten: Diese Cichliden sind weit friedfertiger und fühlen sich im gut bepflanzten Becken sehr wohl. Sie dulden sogar selbst wesentlich kleinere fische in ihrer Nähe, das Becken muss jedoch von angemessener Größe sein. Die Wassertemperatur richtet sich nach der Herkunft der Fische – aus Nord- und Mittelamerika stammende Fische kommen gut mit 20 °C, im Winter mit noch niedrigeren Wärmegraden aus. Die tropischen Arten verlangen dagegen 23 bis 25 °C. Das Wasser ist in den Gegenden, wo die meisten Arten beheimatet sind, sehr weich. Die Fische machen durchaus einen klugen Eindruck, weil sie ihren Pfleger erkennen und sehr zutraulich werden.

Crenicichla: Diese Kammbarsche sind in Südamerika weit verbreitet, v.a. in den tropischen Gebieten. Es handelt sich um sehr gestreckte, mittelgroße bis große und ausgesprochen räuberische Fische. Ihre Färbung variiert stark, oft besitzen die Fische ein dunkles, mitunter in Flecken aufgelöstes Längsband. Die Kammbarsche lauern von einem Unterstand aus auf Beute und stoßen dann blitzschnel auf diese los. Es werden beachtlich große Beutetiere gejagt, hauptsächlich Fische, und mit dem Kopf voran verschlungen. In ihrer Heimat zählen die Kammbarsche zu geschätzten Speisefischen. Von einer Vergesellschaftung mit anderen Fischarten ist abzuraten, weil die Kammbarsche auch gegenüber Artgenossen ziemlich unverträglich sein können. Wenn sich Paare aus einer Jungfischschar selbst zusammenfinden, ist es am besten. Das Becken für Kammbarsche muss dicht bepflanzt sein und viele Schlupfwinkel wie Steinhöhlen und Wurzeln enthalten. Die tropischen Arten verlangen die Temperatur 23 °C oder mehr, den Arten aus Brasilien und Argentinien genügt bereits die Zimmertemperatur. Füttern kann man diese Fische mit großen Larven von Wasserinsekten, Futterfischen und natürlich auch mit Frostfutter. Die Kammbarsche gehören zu den Offenbrütern und laichen in flachen Gruben ab.

Geophagus: Diese Gattung der Cichliden ist im östlichen Südamerika zu finden, und zwar vom tropischen Guayana bis zum gemäßigten Argentinien. Die Fische sind fast ausschließlich typische Süßwasserbewohner, ledinglich G. brasiliensis dringt auch ins Brackwasser vor. Es sind größere, bis etwa 30 cm lange Fische, die man in ihrer Heimat auch gerne isst. Die meisten Arten haben perlmuttern schimmernde Glanzflecken auf Kopf, Körper und Flossen, welche besonders zur Paarungszeit sehr intensiv hervortreten. Die Fische bilden Reviere und sind deshalb unverträglich. Sie kauen auch, nach dem Essen suchend, den Bodengrund durch, was zu Wassertrübungen und Pflanzenbeschädigung führen kann. Das Becken muss geräumig sein und mit einer dicken Schicht sauberen Sandes versehen werden. Genügend Verstecke und Schlupfwinkel darf man auch nicht vergessen. Die Temperatur hängt von der Herkunft der einzelnen Arten ab: Fische aus tropischen Regionen benötigen ständig 23 °C und mehr, in Argentinien lebende Vertreter dieser Gattung vertragen im Winter ohne Probleme auch Abkühlungen auf 12 °C. Die meisten Arten sind typische Offenbrüter, manche zeigen Übergänge zum Maulbrüter.

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