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Kugelfische

Die Kugelfische sind in den Küstenregionen tropischer und warmer Meere zu finden, meistens über Korallenbänken oder Seegraswiesen, manchen Arten kann man jedoch auch in Amazonien, im tropischen Afrika, im östlichen Indien und Südostasien auch in Süß- und Brackwasser begegnen. Ihre Gestalt unterscheidet sich stark von den anderen Fischen, ihr Körper hat eine rundliche, gedrungene Form und die Augen sind stark ausgebildet. Der Schnabelähnliche Beißapparat besteht aus zu Zahnleisten verwachsenen Zähnen, wobei je zwei Zahnleisten oben und unten stehen. Auf diese Tatsache bezieht sich der wissenschaftliche Name dieser Familie (Tetraodontidae ‘Vierzähner’). Die Haut dieser Fische ist nackt, die Schuppen sind zu kurzen Stacheln reduziert. Die Kugelfische sind sehr wendig und können auf der Stelle drehen oder rückwärts schwimmen. Sie haben eine besondere Erweiterung des Magens, die sich bis unter die Brust- und Bauchhaut ausdehnt und bei Gefahr mit Wasser oder Luft gefüllt werden kann; gleichzeitig werden die Stacheln aufgerichtet.

Viele Arten verfügen über ein starkes Nervengift, welsches sich besonders in Haut, Leber und Eierstöcken der Fische befindet. Der Hauptbestandteil dieses Giftes ist Tetrodotoxin. Das Gift wirkt nur auf die Körpernerven, nicht auf das Gehirn. Die Opfer werden vollständig gelähmt und können sich weder bewegen noch sprechen, bleiben aber bei Bewusstsein. Sie sterben dann an durch die Lähmung bedingtem Atemstillstand und folgender Erstickung oder an Herzstillstand. Die Giftwirkung klingt innerhalb 24 Stunden ab, wenn man also Atmung und Kreislauf schnell genug durch Notfallmaßnahmen in Gang hält, erleiden die Opfer keinen bleibenden Schaden. Die Kugelfische synthetisieren das Nervengift nicht selbst, sondern es sind dafür wohl Bakterien, die die Fische durch die Nahrung aufnehmen, verantwortlich, obwohl diese These nicht hundertprozentig sicher ist.

Carinotetraodon: Die Vertreter dieser Gattung sind im Süßwasser Südostasiens zu finden. Die Männchen richten beim Imponieren einen Rückenkamm und einen Längskiel am Bauch auf. Die Fische sind revierbildend und gegenüber Artgenossen sowie teilweise auch anderen Fischen unverträglich. Um die Brut kümmern sich die Eltern gemeinsam.

Colomesus: Diese Gattung ist im tropischen Südamerika beheimatet, die Kugelfische leben dort im Süß- und Brackwasser. Sie erreichen eine Größe bis zu 20 cm. Im Becken sind die Fische oft schreckhaft und sehr sauerstoffbedürftig.

Tetraodon: Die Vertreter dieser Gattung leben im Süßwasser und in Küstengebieten des tropischen Afrika, Südostasiens, Australiens und der Philipinnen, einige Arten sind auch im reinen Süßwasser oder im Brackwasser zu finden. Die Kugelfische sind revierbildende, oft sehr bissige Kleintierfresser, welche sich mit Mollusken, Krebstieren und Insektenlarven ernähren. Die Haut vieler Kugelfische hat kleine weiche Stacheln, die sich beim Aufblähen aufrichten. Was die Fortpflanzung angeht, so gibt es sowohl Substratbrüter (auf Steinen laichend) als auch Freilaicher. Die Fische sind untereinander sowie teilweise auch gegenüber anderen Fischen unverträglich. Füttern kann man sie im Becken mit kleinen Schnecken, Mehlkäferlarven, Regenwürmern, aber auch Frostfutter. Das regelmäßige Verfüttern kleiner Schnecken verhindert einen abnormen Wachstum der Zähne.

Die Stachelaale sind in tropischen und subtropischen Süßgewässern der Alten Welt zu finden. Sie leben von Syrien über Indien und Südostasien bis in den Süden Chinas. In Afrika kommen si eim Kongo, im oberen Sambesi, Okavango, Malawisee und Viktoriasee vor. Auch im ostafrikanischen Tanganjikasee gibt es einige endemische Arten. Die asiatischen Arten gehen teilweise auch ins Brackwasser. Viele Stachelaale sind prächtig gefärbt und  gezeichnet. Es handelt sich um Bodenfische, die verkrautete, schlammige bis sandige Gewässer bevorzugen. Wenn sie sich bedroht fühlen, können sie sich blitzschnell in den Bodengrund einwühlen. Diese Fische sind nachtaktiv – tagsüber graben sie sich in den Boden ein, manche Arten verbergen sich zwischen Steinen oder Wasserpflanzen, erst nachts gehen sie auf Nahrungssuche. In der Natur fressen sie Würmer, Kleinkrebse und kleine Fische, im Becken kann man sie auch mit Frostfutter füttern.

Macrognathus: Diese Gattung der Stachelaale ist in Indien bis Myanmar, Thailand, Malaysia und Indonesien zu finden. Die Fische leben sowohl im Süß- als auch im Brackwasser. Es geht um typische Dämmerungstiere, die sich tagsüber zwischen Pflanzen verbergen oder in den Bodengrund einwühlen. Pflegen sollte man sie am besten im Artbecken mit sandigem Bodengrund und vielen Verstecken aus Steinen oder Wurzeln. Empfehlenswert ist ein Zusatz von Seesalz, die passende Temperatur bewegt sich zwischen 22 und 28 °C. Die Stachelaale fressen sowohl Lebendfutter wie verschiedene Würmer, Insektenlarven und Kleinkrebse, als auch Frostfutter.

Mastacembelus: Den Vertretern dieser Gattung kann man in Süd-, Südostasien und im tropischen Afrika begegnen, und zwar sowohl im Brack- als auch im Süßwasser. Sie leben in stark verwachsenen Gewässern mit schlammigem Bodengrund, wo sie den Tag versteckt verbringen und erst nachts Nahrung suchen. Wenn man diese Aale im Becken halten will, muss man ihnen einen weichen, sandigen Bodengrund und eine Menge an Verstecken besorgen. Ein abgedunkelter Standort trägt auch sehr zum Wohlbefinden der Fische. Eine Seesalzzugabe ist meist erforderlich, sowie regelmäßiger Wasserwechsel. Die geeignete Temperatur bewegt sich zwischen 22 und 28 °C, füttern kann man mit Würmern und Insektenlarven, aber auch mit Frostfutter.

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Tetraodon fahaka
Nilkugelfisch
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Tetraodon nigroviridis
Grüner Kugelfisch
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