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Regenbogenfische

Die Regenbogenfischverwandten sind überwiegend Süßwasserfische aus Gebieten, die an den südlichen Indischen Ozean angrenzen. Die meisten Arten bewohnen Süßwasserseen, Bäche und Sümpfe auf Madagaskar, Sulawesi, Australien und Neuguinea. Einige Arten werden manchmal auch im Brackwasser gefunden, leben dort aber nicht dauerhaft, es gibt jedoch auch Arten, die dauerhaft in Brack- oder Seewasser vorkommen. Die Fische zeichnen sich durch ihre Farben- und Formenvielfalt aus. Große Arten können ein Alter von sechs Jahren erreichen, kleine Arten sind in der Natur oft ein bis zweijährig. Zu den Regenbogenfischverwandten werden die Familien Bedotiidae (Madagassische Ährenfische), Melanotaeniidae (Regenbogenfische), Pseudomugilidae (Blauaugen) und Telmatherinidae (Sulawesi-Regenbogenfische) gezählt.

Die Madagassischen Ährenfische sind auf Madagaskar endemisch. Sie leben im Süßwasser kleinerer und mittlerer Flüsse und fallweise in stehenden Gewässern sowie Sümpfen. Dort ernähren sich die Fische meistens von terrestrischen Insekten, die ins Wasser fallen. Einige Arten sind auch im Brackwasser zu finden.

Bedotia: Die Verbreitung der Bedotia-Arten beschränkt sich auf die Süßgewässer Madagaskars. Es handelt sich um kleine bis mittelgroße Schwarmfische der Oberflächenregion. Die Fische sind sehr friedlich und anspruchslos. Sie bevorzugen größere Becken mit mäßiger Bepflanzung und viel Raum zum Ausschwimmen. Die geeignete Temperatur bewegt sich zwischen 23 und 25 °C. Es wird jede Art von Lebend-, Trocken- und Frostfutter angenommen, sofern es auf der Wasseroberfläche schwimmt.

Rheocles: Diese Gattung ist im östlichen Teil Madagaskars endemisch. Die Fische sind höchstens 18 cm groß, die meisten Arten bleiben jedoch deutlich kleiner. Sie besiedeln die höher gelegenen, kühleren Abschnitte der Fließgewässern im Regenwald. Diese Flüsse sind klar mit weichem, leicht saurem, stark strömendem und sauerstoffreichem Wasser. Es gibt dort nur wenige Wasserpflanzen und die Wassertemperatur bewegt sich unter 20 °C. Die Verbreitungsgebiete einiger Arten überlappen sich. Alle Vertreter dieser Gattung sind überwiegend Fleischfresser.

Die Regenbogenfische umfassen meist klein bleibende, oft bunte Süßwasserfische, welche für Australien, Neuguinea und einige der vorgelagerten Inseln endemisch sind. Bei vielen Arten kann man das Geschlecht ohne Probleme erkennen, die Männchen sind meist farbenprächtiger und besitzen teilweise verlängerte Flossenstrahlen. Einige Arten sind gelegentlich im Brackwasser zu finden.

Chilatherina: Diese Gattung der Regenbogenfische kommt nur im Norden Neuguineas vor. Was die Färbung betrifft, so sind die Weibchen silbrig blass, die Männchen dagegen bunt schillernd. Die meisten Arten dieser Gattung werden 10 bis 12 cm groß. Die Fische besiedeln die Zuflüsse der großen Flusssysteme Mamberamo, Sepik, Ramu und Markham. Eine Ausnahme bildet der Hochland-Regenbogenfisch (Chilatherina campsi), welcher auch südlich der Wasserscheide im Oberlauf des Purari vorkommt. Der Gestreifte Regenbogenfisch (Chilatherina fasciata) bewohnt das größte Verbreitungsgebiet und bildet auch farblich unterschiedliche lokale Formen aus. Die Chilatherina-Arten bevorzugen offene, sonnenbeschienene Stelen in Fließgewässern mit tieferen Gumpen. Der Bodengrund dieser Gewässer besteht aus Sand oder Kies und ist oft mit Blättern oder Totholz bedeckt. Gefressen werden v.a. Algen, Krustentiere, terrestrische Insekten, aber auch aquatische Insektenlarven.

Glossolepis: Die Glossolepis-Arten sind endemisch auf der Insel Neuguinea. Die meisten Arten dieser Gattung werden ca. 12 cm groß. Die Fische kommen ausschließlich nördlich des von West nach Ost verlaufenden zentralen Kettengebirges auf der Insel Neuguinea vor. Sie leben in isolierten Seen oder in stehenden bzw. schwach fließenden Gewässern der großen Flusssysteme Mamberamo, Sepik und Ramu. Die Fische wachsen langsam und zeigen mit einem halben Jahr erste Anzeichen von Farbe, komplett ausgefärbt sind sie erst mit ein bis zwei Jahren.

Iriatherina: Zu dieser Gattung gehört nur eine einzige Art, und zwar Iriatherina werneri (Filigran-Regenbogenfisch). Die Filigran-Regenbogenfische stammen aus Nordaustralien und dem zentralen sowie südlichen Neuguinea. Die Männchen haben eine fächerartige erste Rückenflosse. Ihre zweite Rückenflosse sowie After- und Schwanzflossen haben sehr lang ausgezogene, an den Rändern zart gefärbte Filamente. Die Flossen werden beim Imponieren und Balzen gespreizt. Für die Weibchen sind dagegen kurze Flossen und eine deutlich schwächere Färbung charakterisch. Die Fische werden nur etwa 4 cm groß, wobei die Weibchen etwas keliner bleiben als die Männchen. Die Filigran-Regenbogenfische leben in größeren Gruppen und bevorzugen klares Wasser in Sümpfen, entwässerungsgräben, Billabongs und langsam fließenden Gewässern, die stark bewachsen sind. Die Temperatur bewegt sich dort zwischen 22 und 30 °C. Als Nahrung dienen ihnen planktonische Algen, Kieselalgen und kleine Krebstiere.

Die Blauaugen sind etwa 5 bis 8 cm große Fische, die nur auf Neuguinea, auf den Aru-Inseln und in Australien vorkommen. Einige Arten können auch im Brackwasser leben. Ihr Körper ist oft durchsichtig oder wenig gefärbt, die Flossen dagegen farbig. Die Männchen sind größer als die unscheinbareren Weibchen. Die Fische bewohnen klare oder teefarbene Gewässer, einige Arten kann man auch in brackigen Mangrovenwäldern finden. Als Futter dienen ihnen Stechmückenlarven (Culicidae) und andere Insekten von der Wasseroberfläche. Da die Blauaugen schwimmaktiv sind, sollte man ihnen ein großes Becken mit genügend Schwimmraum besorgen. Die passende Temperatur bewegt sich zwischen 23 und 28 °C. Füttern kann man sowohl mit Lebendfutter, als auch mitTrocken- und Frostfutter, das Futter muss jedoch auf der Wasseroberfläche schwimmen. Als Laichsubstrat eignen sich feinfiedrige Pflanzen.

Die Sulawesi-Regenbogenfische leben endemisch auf Sulawesi, meist in den Seen bei Malili, und auf den Misool-Insel vor der Vogelkop-Halbinsel im Westen Neuguineas. Es handelt sich um Schwarmfische, die sowohl Süß- als auch Brackwasser bewohnen, teilweise auch das Meerwasser der Mangroven. Die Fische werden zwischen 4 und 20 cm groß. In der Natur ernähren sie sich von Insekten und anderen kleinen Tieren, die auf die Wasseroberfläche fallen.

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